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Über Nick


Schon wieder muss ich den Text mit „eigentlich“ beginnen, denn eigentlich wollte Kristof nicht gleichzeitig drei Hunde, zwei ja, drei nein danke. Aber wieder kam es anders als geplant und auch diesmal war es wie damals mit Ella die richtige Entscheidung, obwohl wir uns wirklich lange Zeit gelassen haben, ob wir das Abenteuer „Hunde-Trio“ starten.

Aber nun von vorne, wie Nick es geschafft hat, sich in unsere Herzen zu schleichen.

Ende 2016 kam Laurence auf uns zu und fragte uns, ob wir denn einer Wurfwiederholung mit Fée und Jack zustimmen würden. Wir mussten nicht lange überlegen, da uns die Welpen aus dem ersten Wurf sehr gut gefallen und außerdem war es vom Zeitpunkt her gut, uns den Traum von einem Jack-Welpen zu erfüllen. Damit kamen aber die Fragen auf, ob Rüde oder Hündin, schwarz oder braun, wirklich 3 Hunde, was passiert, wenn man sich auf etwas festgelegt hat, aber das dann doch nicht dabei ist? usw. usw. Unser Entschluss fiel dann nach einigen Diskussionen und Gesprächen mit Freunden folgendermaßen aus, dass wir nur einen schwarzen Rüden wollten (vom Arbeiten und Ausstellen her einfach planbarer), aber uns relativ lange offen halten wollten, ob er schlussendlich auch vom Charakter her in unser Rudel passt.

Das Decken fand Anfang Februar 2017 statt und die Wartezeit bis zum erlösenden Ultraschall zog sich wie Kaugummi. Ende Februar erhielten wir dann den erfreulichen Anruf, dass Fée Welpen erwartet. Auf dem Röntgenbild um den 40. Tag konnte man 7-8 Welpen zählen, also eine gute Zahl und Chance, dass ein kleiner schwarzer Rüde für uns dabei sein könnte. Mittlerweile konnten wir auch Kristofs Jagdkollegen mit Hilfe seiner Freundin davon überzeugen, auch einen Welpen zu nehmen. Es sollte eine braune Hündin sein.

Als sich der Tag der Geburt näherte, informierte Laurence Julia und Julia machte sich daraufhin auf nach Frankreich, um bei der Geburt mit dabei zu sein. Die Geburt verlief relativ komplikationslos. Es wurden erst 2 braune Rüden geboren, dann eine schwarze Hündin, dann Nala, die braune Hündin für unsere Freunde, dann wieder eine schwarze Hündin gefolgt von einem braunen Rüden und noch einer schwarzen Hündin. Das waren 7. Da Fée aber noch Wehen hatte und man auch ertasten konnte, dass der Bauch noch nicht leer war, warteten wir. Es wurde noch ein brauner Rüde geboren, der aber leider leblos zur Welt kam und den wir leider trotz aller Bemühungen nicht ins Leben holen konnten, er hatte zu viel Fruchtwasser geschluckt und steckte zu lange fest. Damit waren es 8 und wir gingen davon aus, dass die Geburt zu Ende war. Leider kein schwarzer Rüde dabei…

In der Aufregung um den toten Welpen hatte sich Fée wieder zu den anderen Welpen in die Wurfkiste gelegt und als wir ihr uns wieder zuwendeten war die Überraschung groß: in der Wurfkiste lag ein weiterer Welpe, ein quietschfideler schwarzer Rüde! Er musste sich auf dem Röntgenbild irgendwie versteckt haben. In dem Moment meinte Julia zu Laurence, „das ist unserer :-)“.

Natürlich waren wir total happy auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite wollten wir uns auch nicht zu sehr freuen, weil wir ja erst abwarten wollten, wie sich der kleine Mann entwickelt.

Lass es Schicksal oder Vorsehung oder einfach Glück gewesen sein, jedenfalls passte am Schluss einfach alles. Nick war vielleicht vom Showpotential nicht der Beste aus dem Wurf, aber der Rest überwog einfach, so dass wir Laurence eine endgültige Zusage gegeben haben.

Ja und wie kam Nick nun zu seinem Namen? Eigentlich ganz einfach, obwohl wir doch relativ lange gegrübelt hatten. Er wurde „in the Nick of Time“, also „im letzten Moment“ bzw. „im rechten Augenblick“ geboren. Daher sein Rufname „Nick“. Wir hätten es uns einfach machen können und den Namen auch als Kennelnamen verwenden können, da die Namen alle mit N beginnen mussten, aber wir wollten gerne, dass es auch eine Verbindung zu Jacks Namen gibt. Weil man zum Fliegen den Wind braucht und Wind auch in Jacks Namen vorkommt, lag eigentlich nichts näher als einen Namen in diese Richtung auszuwählen. Unsere Wahl fiel zu guter Letzt auf „New Era“ was „frischer Wind (Era= erë, albanisch für Wind oder Luft) bedeutet und wir denken, dass dieser Name gut zu Nick passt.

Nick ist ein sehr unkomplizierter Welpe, sehr menschenbezogen, apppotierfreudig und mit einer guten Nase ausgestattet. Gute Anlagen bringt er also mit, jetzt ist es unsere Aufgabe, alles in die richtigen Bahnen zu lenken. Die Zeit wird zeigen, ob er in die großen Fußstapfen seiner Eltern treten kann, aber im Moment sind wir einfach nur froh, dass er da ist! Vater und Sohn zu haben ist schon etwas Besonderes!

Stand: August 2017